Sind Sie auch von den vielen Autos genervt, und vielleicht sogar von Ihrem eigenen, das Sie längst abschaffen wollten, aber immer noch brauchen? Immer mehr Verkehr und parkende Autos verstopfen die Straßen. Familie, Arbeit, Urlaub und Großeinkauf – alles funktioniert nur mit dem Auto. Warum ist das so? Und kann man das ändern?
Der renommierte Mobilitätsforscher Andreas Knie beleuchtet die Massenmotorisierung in Deutschland, die vielen staatlichen Unterstützungsleistungen und deren Folgen. Durch die große Anzahl an Fahrzeugen verliert das Auto allmählich seine eigentliche Funktion: Es wird unpraktisch und stellt zudem eine erhebliche Belastung für Mensch und Umwelt dar, sein Zauber ist verflogen.
Aber sind moderne Gesellschaften nicht auf das Auto angewiesen? Oder können wir uns von ihm befreien, alte Konventionen hinter uns lassen? Ist es Zeit für einen Wandel? Welche Ideen gibt es für eine mobile Wende, von der alle profitieren?
Andreas Knie (geboren 1960 in Siegen) ist seit 1996 Professor für Soziologie an der TU Berlin und leitet (gemeinsam mit Weert Canzler) die Forschungsgruppe „Digitale Mobilität“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Von 2002 bis 2016 war er Bereichsleiter bei der Deutschen Bahn AG und von 2006 bis 2018 Geschäftsführer des „Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel“ (InnoZ) in Berlin. Er ist an zahlreichen Innovationen im Verkehrssektor beteiligt gewesen.
jeden Montag 18.00 Uhr
im Atriumssaal der Siegerlandhalle. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.
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