Gemeinsam ein Zeichen gesetzt

Wir wollen Rechtsextreme nicht ohne Widerspruch in Siegen marschieren lassen!

Ein breites Bündnis aus über 40 Organisationen, Verbänden und Parteien fand sich am 16. Dezember zusammen. Aufgerufen zum "Geh Denken" hatten auch der grüne Stadt- und Kreisverband, die Grüne Jugend und die grüne Ratsfraktion.

 

Nach dem stillen Gedenken für die Opfer der Bombardierung der Siegener Altstadt im Dezember 1944 - am Dicken Turm, sammelten sich die Demo-Teilnehmer/innen auf dem Scheiner-Platz vor dem Apollo-Theater. Von dort ging es auf den Siegener Marktplatz in der Oberstadt zur Kundgebung.

Bürgermeistester Steffen Mues sagte: "Ich stehe heute vor Ihnen als Bürgermeister und als Vertreter des Bündnisses für Demokratie, weil ich nicht hinnehmen werde, dass Rechtsextremisten das Datum des 16. Dezember für sich vereinnahmen."
Das -  und der gemeinsame Wunsch, den Rechtsextremen nicht die Straßen und Plätze unserer Stadt zu überlassen und die Geschichtsschreibung von 1933-1945 in ihrem Sinne zu verfälschen, war gemeinsames Anliegen der vielen Teilnehmer/innen.

 

Im Anschluss trafen wir uns zur Mahnwache an der alten Synagoge, bzw. zum  Gottesdienst oder der Veranstaltung im Apollo-Theater



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